
In der Projektwoche der Grundschule Rohrdorf drehte sich alles um das soziale Miteinander und ein wertschätzendes Zusammenleben. Eine Woche lang setzten sich die Kinder intensiv mit Themen wie Kommunikation, Gefühle, Zusammenhalt und gegenseitiger Unterstützung auseinander.
In den ersten Klassen zog während der Projektwoche das „kleine Wir“ ein. Spielerisch erfuhren die Kinder, dass Gemeinschaft wächst, wenn man zusammenhält, sich hilft und aufeinander achtet. Bei den Zweitklässlern stand das Thema Gefühle im Mittelpunkt. Jeden Morgen durften die Kinder mitteilen, wie sie sich fühlten, und lernten so, ihre eigenen Emotionen wahrzunehmen und die der anderen zu respektieren. Ein besonderer Höhepunkt war die Präsentation des Gedichts „Wir“ von Irmela Brender, das die Klasse 2a beim Abschluss der Projektwoche vortrug. Es zeigte deutlich, dass Zusammenarbeit, gegenseitiges Verstehen und gemeinsames Handeln wichtig sind.
Die dritten und vierten Klassen beschäftigten sich mit der sogenannten Wolfs- und Giraffensprache. Dabei lernten die Schülerinnen und Schüler den Unterschied zwischen verletzender, anklagender Kommunikation und einer wertschätzenden, empathischen Ausdrucksweise kennen. Beim großen Abschluss in der Aula setzten sie ihr Wissen eindrucksvoll in Szene. In kleinen Spielszenen zeigten die Kinder, wie Worte verletzen können und wie Konflikte mit der „Giraffensprache“ respektvoll gelöst werden können. Besonders die Mutmachraketen der Klasse 4a bewiesen, wie wichtig aufbauende Worte und gegenseitige Ermutigung im Schulalltag sind.
Die Projektwoche zeigte eindrucksvoll, wie bedeutsam das soziale Zusammenleben für den Alltag an der Grundschule Rohrdorf ist. Mit großem Engagement, viel Kreativität und Herzblut erfuhren die Kinder, dass gegenseitiger Respekt und Zusammenhalt das Fundament einer starken Gemeinschaft bilden.
